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Ausgabe 10/26

Bauen. Sanieren. Richtig rechnen.

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Bauherren-Wissen

Baurecht & Kosten

Was kostet ein Haus 2026? Kosten für 140 m² im Überblick

Rund 550.000 bis 790.000 Euro für ein 140-m²-Einfamilienhaus mit Grundstück und Nebenkosten: Die Kostenblöcke, Bezugsgrößen und Preisrisiken im Einzelnen.

Von Redaktion 10 Min. Lesezeit Aktualisiert am

Neubau eines mehrgeschossigen Wohngebäudes, eingerüstet, mit Erdhaufen davor.
Foto: SatyaPrem / Pixabay, Pixabay-Inhaltslizenz

Was ein Haus kostet, hängt vor allem von Grundstück und Leistungsumfang ab: Ein 140-m²-Einfamilienhaus kostet 2026 inklusive Grundstück, Nebenkosten und Außenanlagen realistisch etwa 550.000 bis 790.000 Euro. Wer die Hausbau-Kosten für das reine Gebäude betrachtet, landet bei Standardausführung grob bei 2.800 bis 3.400 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Beides sind Orientierungswerte, denn die veröffentlichten Quadratmeterpreise beruhen nicht auf einer einheitlichen Leistungsbasis.

Die Gesamtsumme setzt sich aus Haus, Grundstück, Steuern, Nebenkosten und Außenanlagen zusammen; amtliche Grundstückspreise, die Bezugsgrößen der Baunebenkosten und das Preisrisiko werden unten einzeln eingeordnet.

Hinweis: Die Zahlen sind Durchschnitts- und Spannenwerte aus amtlichen Statistiken und Anbieterangaben. Sie ersetzen weder ein Festpreisangebot noch eine individuelle Finanzierungs- oder Rechtsberatung.

Die Antwort in Zahlen: Spanne für 140 m²

Die Spanne ergibt sich aus einer nachvollziehbaren Summe. Das Haus selbst wird mit 2.800 bis 3.400 €/m² angesetzt, das Grundstück mit 600 m² und 100 bis 300 €/m². Die Untergrenze verbindet ein günstiges Grundstück mit Standardbau, die Obergrenze ein teures Grundstück mit gehobenem Standard.

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Mediadaten

Untergrenze: 392.000 € Haus + 60.000 € Grundstück + 5.250 € Grunderwerbsteuer + 2.250 € Notar und Grundbuch + 58.800 € Baunebenkosten + 30.000 € Außenanlagen = 548.300 €.

Obergrenze: 476.000 € Haus + 180.000 € Grundstück + 9.750 € Grunderwerbsteuer + 3.000 € Notar und Grundbuch + 71.400 € Baunebenkosten + 50.000 € Außenanlagen = 790.150 €.

Eine Reserve ist darin noch nicht enthalten. Zehn Prozent auf den Hauspreis ergeben weitere 39.200 bis 47.600 Euro.

Die Kostenblöcke im Überblick

KostenblockUntergrenzeObergrenzeAnnahme
Haus (140 m²)392.000 €476.000 €2.800–3.400 €/m²
Grundstück (600 m²)60.000 €180.000 €100–300 €/m²
Grunderwerbsteuer5.250 €9.750 €3,5–6,5 % auf 150.000 €
Notar und Grundbuch2.250 €3.000 €1,5–2 % auf 150.000 €
Baunebenkosten58.800 €71.400 €15 % vom Hauspreis
Außenanlagen30.000 €50.000 €Anbieterangaben
Summe548.300 €790.150 €ohne Reserve

Wer „Hauskosten“ nennt, meint mal nur das Gebäude, mal die Gesamtinvestition. Die Summe der Teilposten sollte immer nachgerechnet werden. Auch bei veröffentlichten Beispielrechnungen passen Teilposten und Gesamtspanne mitunter nicht zusammen.

Grundstück: amtliche Preise 2024 nach Bundesland

Der Baulandpreis ist der am stärksten streuende Posten. Im Bundesdurchschnitt lag baureifes Land 2024 laut einer Auswertung amtlicher Kreisdaten bei rund 250 €/m² (meinbodenrichtwert.de). Ältere Durchschnittswerte von 262 bis 328 €/m², die manche Ratgeber nennen, sind nicht vergleichbar, weil Jahr und Grundgesamtheit unklar bleiben.

Land / RegionBaureifes Land 2024Quelle
Bayern gesamt381 €/m²LfStat Bayern
Oberbayern978 €/m²LfStat Bayern
Oberfranken125 €/m²LfStat Bayern
Nordrhein-Westfalen272,59 €/m²IT.NRW
Rheinland-Pfalz175 €/m²StaLa RLP
Mainz2.504 €/m²StaLa RLP
Sachsen-Anhalt65,42 €/m²StaLa Sachsen-Anhalt
Bundesdurchschnitt (Aggregat)ca. 250 €/m²meinbodenrichtwert.de

Die Spanne innerhalb eines Landes ist oft größer als der Unterschied zwischen den Ländern. In Rheinland-Pfalz liegt der Landesschnitt bei 175 €/m², in Mainz bei 2.504 €/m², in der Vulkaneifel bei rund 54 €/m². Für 600 m² ergibt das Grundstückskosten zwischen etwa 32.000 Euro (Vulkaneifel) und rund 1,5 Millionen Euro (Mainz). Für die Planung zählt deshalb der Bodenrichtwert am konkreten Ort, nicht der Landesdurchschnitt.

Grunderwerbsteuer und Notar: was beim Neubau anfällt

Die Grunderwerbsteuer richtet sich nach dem Bundesland. Für 2026 gelten laut finanz.de (einzelne Portale weichen ab, maßgeblich sind die Landesgesetze) diese Sätze:

  • 3,5 %: Bayern
  • 5,0 %: Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Thüringen
  • 5,5 %: Bremen (seit 01.07.2025), Hamburg, Sachsen
  • 6,0 %: Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern
  • 6,5 %: Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Schleswig-Holstein

Bei einem Grundstück für 150.000 Euro sind das in Bayern 5.250 Euro, in Nordrhein-Westfalen 9.750 Euro. Der Unterschied beträgt 4.500 Euro. Nach Angaben von Dr. Klein kann beim getrennten Erwerb ohne Bindung an einen Bauträger die Grunderwerbsteuer auf das Haus entfallen; ob das im Einzelfall gilt, ist rechtlich zu prüfen.

Für Notar und Grundbuch sind etwa 1,5 bis 2 Prozent des Grundstückspreises anzusetzen (Anbieterangabe), bei 150.000 Euro also 2.250 bis 3.000 Euro.

Baukosten pro m²: warum die Zahlen so weit streuen

Wer nach Hausbau-Kosten pro Quadratmeter sucht, findet Werte von 1.300 bis 4.500 Euro. Die Streuung hat Gründe:

  • Die Preise sind nicht auf dieselbe Leistungsbasis normiert. Mal sind Keller, Bodenplatte, Außenanlagen oder Küche enthalten, mal nicht.
  • Veröffentlichte Werte stammen aus verschiedenen Jahren. Wüstenrot nannte 1.700 bis 2.653 €/m² mit Stand 02/2023.
  • Es sind Angebotspreise, keine Abschlusspreise.

Als Spannen aus Anbieter- und Ratgeberseiten 2026 finden sich 1.800 bis 3.200 €/m² (MP-Projekte, Massivbau), 2.500 bis 3.700 €/m² (my-hammer), 2.800 bis 3.800 €/m² (bauherren-magazin) und 1.900 bis 4.500 €/m² (Thielker). Der Wert von rund 1.300 €/m², den Dr. Klein in einem Beitrag von 2023 für das selbst organisierte Einfamilienhaus nennt, liegt weit unter den heutigen Marktwerten. Derselbe Anbieter rechnet in einem Vergleich von 09/2025 mit etwa 2.500 €/m²: 360.000 Euro für ein Fertighaus und knapp 375.000 Euro für ein Massivhaus mit 150 m², jeweils ohne Grundstück, Keller und Nebenkosten.

Eine breite Datenbasis liefert die Auswertung von Fertighaus.de für Bungalows (April 2026, 358 schlüsselfertige Angebote): Der Median liegt bei 2.846 €/m², die mittlere Hälfte der Angebote bei 2.470 bis 3.370 €/m². Das sind Angebotspreise eines Anbieterportals für einen Haustyp, der je Quadratmeter etwa 7 Prozent teurer ist als ein Satteldachhaus (2.730 gegenüber 2.545 €/m² bei 140 bis 160 m²). Als Orientierung für das Einfamilienhaus dient der Bereich 2.800 bis 3.400 €/m², der sich mit diesen Angebotspreisen überschneidet, aber keine einheitliche Leistungsbasis hat.

Auch die Bauweise spielt eine Rolle. Laut Fertighaus.de liegt der Median beim Massivhaus-Bungalow bei 2.455 €/m², beim Fertighaus-Bungalow bei 3.098 €/m². Bei 120 m² ergibt sich daraus ein Unterschied von etwa 60.000 Euro (2.941 gegenüber 2.444 €/m²). Es handelt sich um Listenpreise, und Fertighäuser enthalten oft eine umfangreichere Ausstattung.

Baunebenkosten richtig rechnen

Für die Baunebenkosten kursieren 14 bis 20 Prozent. ImmoScout24 weist 14 Prozent aus, MP Projektmanagement und das bauherren-magazin nennen 15 bis 20 Prozent. Der Unterschied ist zum Teil eine Frage der Bezugsgröße: Prozent der Baukosten oder Prozent der Gesamtinvestition.

Ein Beispiel mit den Werten dieses Artikels: 15 Prozent von 434.000 Euro Hauspreis sind 65.100 Euro. Bei einer Gesamtinvestition von rund 670.000 Euro (Mitte der Spanne) entspricht das knapp 10 Prozent. Dieselbe Summe wirkt also je nach Bezug sehr unterschiedlich. Bei Angeboten sollte deshalb immer nach der Basis des Prozentsatzes gefragt und der Betrag in Euro verglichen werden.

Zu den Baunebenkosten zählen unter anderem Planung, Statik, Genehmigung, Vermessung, Baustrom, Bauversicherungen und Finanzierungskosten. Welche Posten im Einzelfall enthalten sind, regelt das Angebot.

Außenanlagen und Reserve

Für Zuwegung, Terrasse, Garten, Zaun und Entwässerung sind 30.000 bis 50.000 Euro angesetzt (Anbieterangaben). In der Modellrechnung von Fertighaus.de für einen 120-m²-Bungalow sind es 47.850 Euro. Dazu kommen dort 30.000 Euro für die Bodenplatte und 15.000 Euro „Sonstiges“ für Umzug, Einrichtung und Trinkgeld. Insgesamt kommt diese Beispielrechnung auf 674.970 Euro: 319.000 Euro Haus, 181.200 Euro Grundstück (600 m² à 302 €/m²), 18.120 Euro Grundstücksnebenkosten, 63.800 Euro Baunebenkosten und die genannten Posten.

Eine Reserve von etwa 10 Prozent auf den Hauspreis fängt Mehrkosten ab, etwa durch Baugrund, Nachträge oder Preisanstieg. Ohne Puffer werden Änderungen während der Bauzeit schnell zur Finanzierungslücke.

Beim Vergleich von Festpreisangeboten fehlen häufig diese Posten:

  • Bodenplatte oder Keller (Angebote verstehen sich oft ab Oberkante Keller bzw. Bodenplatte)
  • Erschließung und Hausanschlüsse
  • Außenanlagen
  • Bemusterung und Sonderwünsche, die über den Standard hinausgehen

Richtwerte für Keller liegen laut Fertighaus.de bei etwa 1.000 €/m² für einen Nutzkeller und 2.000 €/m² für einen Wohnkeller (Anbieterangaben).

Wird Bauen billiger? Baupreisindex 2025/2026

Die Preise sinken nicht, sie steigen weiter. Das Statistische Bundesamt meldete für August 2025 einen Anstieg der Baupreise für Neubau von Wohngebäuden um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr, bei Ausbauarbeiten um 3,6 Prozent, im Rohbau um 2,2 Prozent. Für Mai 2026 nennen Berichte auf Basis der Destatis-Daten einen Anstieg um 5,0 Prozent (Index 140,3; 2021 = 100). Im Februar 2026 waren es noch 3,3 Prozent. Dachdeckung sowie Zimmer- und Holzbau stiegen jeweils um 7,3 Prozent. Die Werte für 2026 sind Zwischenwerte, die sich bei späteren Veröffentlichungen noch ändern können.

Die Angabe „+4,3 Prozent“ aus dem vierten Quartal 2023, die in manchen Ratgebern noch steht, ist überholt.

Was das für einen Vertrag bedeutet, zeigt die Rechnung: Bei 450.000 Euro Vertragssumme entsprechen 3,1 Prozent 13.950 Euro, 5,0 Prozent 22.500 Euro. Dieses Risiko pro Jahr Verzögerung tragen Bauherren, wenn der Preis nicht fest vereinbart ist. Der Index ist ein Durchschnitt über viele Gewerke, kein Einzelpreis. Ein schriftlich fixierter Festpreis mit klar benanntem Leistungsumfang schützt vor einem Teil dieses Risikos.

Für Verbraucherbauverträge begrenzt § 650m BGB die Abschlagszahlungen auf insgesamt 90 Prozent der Gesamtvergütung. Bei der ersten Abschlagszahlung ist eine Sicherheit von 5 Prozent der Gesamtvergütung zu leisten. Bei einem 450.000-Euro-Vertrag sind das 22.500 Euro. Übersteigen Nachträge die Vergütung um mehr als 10 Prozent, kommen 5 Prozent des Zusatzbetrags hinzu, bei 60.000 Euro Nachträgen also 3.000 Euro.

Kann man mit 200.000 € bauen? Ausbauhaus und Eigenleistung

Ein schlüsselfertiges Einfamilienhaus mit Grundstück ist für 200.000 Euro in der Regel nicht zu bekommen. Möglich wird die Größenordnung nur mit Einschränkungen:

  • Ausbauhaus: Der Anbieter liefert Hülle und Technik-Grundlagen, der Innenausbau erfolgt in Eigenleistung. Ein Ausbauhaus-Bungalow von massa haus mit 103 m² ist ab etwa 141.000 Euro zu haben, ohne Grundstück. Der Median für Ausbauhaus-Bungalows liegt laut Fertighaus.de bei 1.995 €/m², für Bausätze bei 1.405 €/m².
  • Günstiges Grundstück: In Regionen mit Preisen wie in Sachsen-Anhalt (65,42 €/m² im Landesdurchschnitt) sind 600 m² für etwa 39.000 Euro denkbar.
  • Kleine Wohnfläche: Die Gesamtkosten sinken, aber der Preis je Quadratmeter steigt; unter 60 m² liegt er bei rund 4.100 €/m².

Eigenleistung spart Lohnkosten, setzt aber Zeit, Können und Absicherung voraus. Die Genehmigungsplanung darf nur von Personen mit Bauvorlageberechtigung erstellt werden, in der Regel Architekten oder Bauingenieure. Ein Haus komplett ohne Fachleute zu bauen, ist nicht möglich. Details regeln die Landesbauordnungen.

Fördermöglichkeit KfW 297/298 kurz eingeordnet

Das KfW-Programm „Klimafreundlicher Neubau – Wohngebäude“ (297/298) bietet Kredite bis zu 150.000 Euro je Wohneinheit, mit bis zu 35 Jahren Laufzeit, bis zu 10 Jahren Zinsbindung und grundsätzlich zwei tilgungsfreien Jahren. Seit 16.12.2025 gibt es zusätzlich eine befristete Förderstufe „Effizienzhaus 55“. Der Kreditbetrag liegt je Stufe bei 100.000 Euro (EH55 und Klimafreundliches Wohngebäude) bzw. 150.000 Euro (mit QNG-Siegel).

Nach den veröffentlichten Förderbedingungen muss bei Antragstellung eine gültige Baugenehmigung vorliegen, und der Antrag ist vor Baubeginn zu stellen. Gas- und Ölheizungen sind ausgeschlossen. Die genannten Zinssätze (ab etwa 0,6 Prozent bei EH40 und 1,0 Prozent bei EH55, Stand 07/2026) ändern sich laufend. Die aktuellen Konditionen stehen bei der KfW und bei der Hausbank.

Häufige Fehler bei der Kostenplanung

  • Quadratmeterpreise ohne Leistungsbasis vergleichen: Keller, Bodenplatte, Außenanlagen und Küche gehören zum Vergleichsrahmen.
  • Veraltete Zahlen verwenden: Baulandpreise und Baupreisindex ändern sich jährlich.
  • Baunebenkosten ohne Bezugsgröße vergleichen: Euro-Beträge sind aussagekräftiger als Prozentwerte.
  • Reserve weglassen: Zehn Prozent auf den Hauspreis sind ein sinnvoller Mindestpuffer.
  • Regionale Landesdurchschnitte für konkrete Orte verwenden: Entscheidend ist der Bodenrichtwert vor Ort.

Häufige Fragen

Kann man mit 200.000 Euro ein Haus bauen?

Nur eingeschränkt: als Ausbauhaus mit Eigenleistung und einem günstigen Grundstück. Ein Ausbauhaus-Bungalow von massa haus beginnt bei etwa 141.000 Euro ohne Grundstück. Ein schlüsselfertiges Einfamilienhaus mit Grundstück liegt deutlich darüber.

Was ist das teuerste Gewerk beim Hausbau?

Eine einheitliche Aufstellung der Gewerke nach Kosten gibt es nicht. Belegt ist, dass Dachdeckung sowie Zimmer- und Holzbau im Mai 2026 mit je 7,3 Prozent am stärksten im Preis stiegen.

Wird Bauen 2026 wieder billiger?

Nach den vorliegenden Daten nicht. Der Baupreisindex für Neubau von Wohngebäuden lag im Mai 2026 um 5,0 Prozent über dem Vorjahresmonat. Bei einem 450.000-Euro-Vertrag entspräche das 22.500 Euro Mehrkosten pro Jahr, wenn der Preis nicht fest vereinbart ist.

Welche Kosten hat man mit einem Haus?

Bis zum Einzug fallen die oben genannten fünf Kostenblöcke an: Haus, Grundstück, Grunderwerbsteuer und Notar, Baunebenkosten sowie Außenanlagen, dazu eine Reserve. Laufende Kosten wie Energie, Instandhaltung und Versicherungen kommen danach hinzu und hängen stark vom Einzelfall ab.

Wie hoch sind die Baunebenkosten?

Anbieter nennen 15 bis 20 Prozent der Baukosten, ImmoScout24 weist 14 Prozent aus. Bei einem Hauspreis von 434.000 Euro sind 15 Prozent 65.100 Euro. Auf die Gesamtinvestition bezogen, ist der Prozentwert deutlich niedriger.

Fazit

Für ein 140-m²-Einfamilienhaus sollten Bauherren 2026 mit 550.000 bis 790.000 Euro rechnen, dazu eine Reserve von etwa 10 Prozent auf den Hauspreis. Das Grundstück verursacht die größte regionale Streuung, deshalb lohnt der Blick auf den Bodenrichtwert vor Ort statt auf Landesdurchschnitte. Angebote sollten nach Leistungsumfang verglichen werden: Bodenplatte, Erschließung, Außenanlagen und Bemusterung gehören geklärt, bevor ein Festpreis unterschrieben wird. Wer die Finanzierung plant, sollte die KfW-Förderung 297/298 vor Baubeginn prüfen und den Preisanstieg von bis zu 5 Prozent pro Jahr in die Zeitplanung einrechnen.

Quellen

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